BOTE und CHOR in „Antigone“

Daniel Grünauer

Premiere:

26.05.2005


Genre:

Tragödie von Sophokles


Beschreibung:

Die Burgfestspiele 2005 starteten mit einer 2500 Jahre alte Tragödie über Machtgier und Intoleranz. Mit "Antigone" von Sophokles kam erstmals ein klassisches griechisches Drama auf die Bühne der Burgruine.
Um die Herrschaft Thebens entbrennt ein Krieg zwischen den beiden Brüdern Eteokles und Polyneikes. Dabei töten sie sich gegenseitig. Ihr Onkel Kreon, nun Nachfolger und König der Stadt, erlässt ein Bestattungsverbot gegen den Angreifer und jüngeren Bruder Polyneikes, um dessen Handeln als Hochverrat zu strafen. Doch ihre Schwester Antigone widersetzt sich dem Gebot des königlichen Onkels und den Warnungen der zögernden Schwester Ismene. Antigone wird bei Bestattungsritualen am Leichnam des Bruders entdeckt. Kreon lässt die junge Frau, obwohl mit seinem Sohn Haimon (Theben) verlobt, zum Tode verurteilen. Haimon folgt Antigone zum Felsengrab, doch erst die Prophezeiungen des Sehers Teiresias und der Rat der Weisen der Stadt bewegen Kreon zum Einlenken. Zu spät! Er findet Antigone und Haimon nur noch tot auf, und auch Kreons Ehefrau Eurydike begeht Selbstmord. Eine wuchtige Geschichte in wuchtigen Mauern.


Spielort:

Burg Leuchtenberg


Regie:

Matthias Winter