DICHTER in „Stationentheater“

Daniel Grünauer

Premiere:

18.09.2005


Genre:

Stationentheater


Beschreibung:

Stationentheater! Diese Form muss man sich so vorstellen: Das Publikum ist unterwegs und wird an bestimmten Stellen von Schauspielern erwartet, die Szenen aus berühmten Theaterstücken zeigen. Dabei begegneten wir Autoren wie Goldoni, Moliere, Shakespeare und anderen.
Zum Themenbereich Geld, Geiz und Gesetzesbruch berichteten Christian Nickl bzw. Matthias Winter in der Titelrolle des Harpagon aus "der Geizige" von Molière, dass ihm sein größter Schatz gestohlen wurde.
Gabi Süß war beim Thema Postwesen ernüchtert, als in dem sehnsuchtsvoll erwarteten Brief nicht das steht, was hätte drinstehen sollen (aus August von Kotzebues "Die deutschen Kleinstädter" die Rolle der Sabine).
Martina Bauer zeigte uns als „Mirandolina" (Titelrolle aus dem gleichnamigen Stück von Carlo Goldoni), dass das Leben als Wirtin mit den Männern schon ein Kreuz ist!
Daniel Grünauer dichtete als „Rattengift” (aus Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung von Christian Dietrich Grabbe) beim Thema Literatur einen rechten Schmarrn zusammen. Veronika Ostermeier führte vor, wie die Diener früher ihre Herrn übers Ohr hauten ("Truffaldino" aus "Diener zweier Herren" von Carlo Goldoni). Über die Liebe schwadronierte Nina Albrecht als "Julia" aus Shakespeares Romeo und Julia. Und Matthias Winter war als Angeklagter im Zeugenstand zu sehen, wenn es um das Thema Gerichtsbarkeit geht („Ruprecht” aus „Der zerbrochene Krug” von Heinrich von Kleist).


Spielort:

Regionalbibliothek


Regie:

Matthias Winter